Kunst ist…-3- Freiheit

Die Räume in diesem lost place haben mich wirklich erstaunt: nicht nur, dass der streetart-Künstler sich die Mühe gemacht hat, von Wänden bis Boden und Decke zu bemalen, auch seine Ideen sind in meinen Augen absolut gelungen. Die Strichliste, wie man sie aus Filmen von Gefängnisinsassen kennt, die ihre Zellwände zum zählen der Tage bekritzeln, finde ich echt witzig, dazu noch die beiden Personen neben dem offenen Fenster… shade nur, dass irgendwelche Flitzpiepen ihre häßlichen Graffiti-Tags darüber geschmiert haben.

 

15 Comments

    1. Hallo Ewald, ja, ich habe nach meiner dortigen Fototour lange recherchiert und herausgefunden, das wirklich nur einziger dort sein Kunstwerk hinterlassen hat. Mich würde interessieren, wie lange er gebraucht hat 😅. Liebe Grüße, Frauke

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  1. Kennst Du das, wenn man einfach zu viele fotografische Ideen im Kopf hat, so dass man gleich platzen könnte? Was zu Lost Places umzusetzen, habe ich schon eine halbe Ewigkeit auf der Agenda. Komme aber irgendwie nie dazu. Wenn ich Deine Aufnahmen dazu sehe, bin ich schon etwas neidisch 🙂

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    1. Ja, das kenn ich zu gut, ich hab auch noch total viel unbearbeitete Fotos der letzten zwei Jahre. Aber andererseits zeigt das ja auch, das nicht die Leute interessant sind, die dauernd was Posten, sondern diejenigen, die in ihrem Leben zuviel anderes zu tun haben, als nur vor dem Rechner zu sitzen. Ich finde Menschen spannender, die ihre Freizeit genießen und damit auch Leben, als die Dauerposter. Hat für mich immer einen Beigeschmack von sich wichtig machen. Insofern, toll, dass Du so viele Ideen im Kopf hast! Setz sie in Ruhe um, mir gefallen Deine Fotos sehr! Und komm, die Lost Places sind inzwischen auch nur noch so ein Prestige-Objekt… da ist heutzutage nicht mehr viel mit Spuren-entdecken-Romantik…

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      1. Ich denke, dass an der Anzahl der geposteten Bilder, nicht ablesen kann, ob sich jemanden wichtig machen will oder nicht. Ich finde, dass man dies eher an Kommtaren auf Blogs oder in Foren zu Fotos erkennen kann, wie ernst und wichtig sich Menschen nehmen, ob man mit ihnen diskutieren kann oder sie andere Meinungen zulassen. Leider gibt es im Bereich Fotografie dank des Internets leider zu viele Menschen, die sich zu ernst und zu wichtig nehmen. Aber das ist ja nur ein subjektiver Eindruck. Natürlich gibt es auch neben Arbeit und Fotografie (wenn man dies in der freien Zeit betreibt) noch ein Leben, dem man sich widmen sollte. Allerdings: Fotos sind doch da um gesehen zu werden und nicht, um auf irgendwelchen Festplatten oder in irgendwelchen Archiven zu versauern.

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      2. Das stimmt natürlich, Fotos sind zum Anschauen da, und nicht zum Ablegen. Und klar kann/darf/soll jeder posten so oft und viel er mag, nur finde ich, dass in den soz Medien eine Art Wettlauf um Status entstanden ist, nach dem Motto “wenn ich viel poste, und viel Likes/Follower habe, bin ich wer”, die Qualität dabei aber sekundär geworden ist. Auf Instagram ist das im Bereich LP’s ziemlich auffällig. Das wirkt für mich bei vielen Leuten nach Follower-und Like-Jagd. Wohl gemerkt: nicht pauschal gemeint, sondern mein persönlicher Eindruck. Deshalb meinte ich auch, dass es doch eigentlich egal ist, wie oft gepostet wird, weil man ja auch noch sein Leben lebt 😉 , und wollte Dir nur sagen: Hey, lass Dich nicht stressen, weil Du ja meintest, “ich versuche auf Insta tägl zu posten….” 😉😊. Lieben Gruß

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