Lost Place: Kunst ist…-1- eine Herzsache

Immer, wenn ich auf Tour durch einen verlassenen Ort bin, ist es für mich nicht nur der Berührungespunkt mit der Vergangenheit, ich sehe die Entwicklung des Ortes, den Verfall des Gebäudes auch als etwas Besonderes. Viele spannende Formationen haben sich ergeben, die eine gewisse Szenerie bilden, die für mich dann zur Momentaufnahme eines Prozesses werden. Es ist in gewisser Weise auch Kunst entstanden. Von daher ist kein Ort für mich ein sog lost place, denn er wird wohl verschwinden, aber „lost“ im Sinne von verloren ist er für mich nicht.

In diesem Gebäude ist aber tatsächlich Kunst durch menschliche Hand hinzugekommen: und zwar durch einen streetart-künstler, der viele Räume in ein ganz eigenes Bild gewandelt hat. Begehbare Kunst quasi….

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24 Kommentare

      1. … ne leider nicht: Mietwohnung … und ich hatte schon mal eihne Wohnung bei der ich sowas ähnliches selber machte … ich musste als ich auszog massig Geld in die Hand nehmen, da die konturen sich mit reinem übermalen nicht beseitigen liessen … leider … aber die Zeit wo ich drinnen war hatte ich ein voll tolles Gefühl … mach ich dann wieder wenn’s entweder meine „letzte“ ist oder wenn sie mir gehört … 😎

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      2. Da hast Du nicht ganz unrecht, mit Konturen ist schwierig, hab ich im ersten Moment auch nicht dran gedacht 😅 . Ich habe meine Wände zwar alle farbig gestaltet, aber eher flächig mit Schwamm und Wischtechnik. Ich habe vorher zwar überlegt, ob ich mir die Mühe mache, wie Du, was wenn Auszug. Aber ich wollte dann doch mein Ich verbreiten, um das Gefühl von „mein“ Zuhause zu haben. Abwägung bleibt natürlich immer 😉…

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    1. Damit triffst Du den Punkt, Jörg, es ist die Geschichte der Gebäude, die bleibt, vielleicht auch die damit verbundenen Schicksale, auf alle Fälle besitzen sie eine unwiederbringliche Einzigartigkeit. VG

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  1. Toll geworden, da hat sich einer mit viel Arbeit sein eigenes kleines Schloss gemalt…was in der Mietwohnung nicht geht muss man halt woanders ausprobieren 🙂 Wäre eine tolle Filmkulisse oder als Theaterraum denkbar..was noch fehlt ist der Boden…wenn der auch noch bemalt würde könnte man oben und unten verwechseln…also Frauke, its your turn 🙂 LG Jürgen

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    1. Filmkulisse ist das Stichwort, würde Rosamunde Pilcher noch leben, hätte ich ihr das Gebäude mit allen Räumen angeboten 😎😁. Der Boden ist tatsächlich in einigen Räumen auch bemalt, da brauch ich gar nicht mehr viel machen (siehe nachfolgende Posts). Die könnte man vielleicht zum Üben der Schwerelosigkeit nutzen 😅. Die Idee mit dem Theaterraum ist auch nicht schlecht, zB als Kindertheater. Das Gebäude hatte auch mit Kindern zu tun…😉.
      Schönes Wochenende, Jürgen, und LG

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  2. Cool…ich bin auch auf die Idee gekommen meine Wände als Leinwand umzuwandeln…leider kann ich dir hier kein Foto davon schicken…keine Ahnung wie???die erste Wand ist fertig😀 kannst ja Mal in meinen Artikel Zeit für Kunst hier bei Word Press in meinem Blog anschauen…da hab ich Pics von meiner Wand drin….Love and peace

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