ehem irakische Botschaft

Ein Ort, an dem Saddam H. niemals war….

So manche verlassene Bauwerke sind nur für kurze Zeit spannend, da nicht nur der Zahn der Zeit an ihnen nagt, sondern besonders in den letzten paar Jahren die Verwüstung und Zerstörung (Klau von Inventar und Kupferkabeln, Brandstiftung…) stark zugenommen haben. Und irgendwann sind solche Orte auch nur noch Pilgerstätte. Somit war dieser lost place für mich quasi eher nur ein Punkt auf meiner „bucketlist“, den ich wenigstens noch mal gesehen haben wollte. Die besten Motive waren schon lange weg…

14 Kommentare

    1. Ja, genau das ist es, dieses seichte Entfleuchen der Zeit, und das Gefühl, noch einen Hauch des Geistes der Menschen zu spüren, die dort mal anwesend waren. Teilweise ein echt skurilles Gefühl. Besonders stark ging mir das in dem Haus des Filmvorführers so, dieses alte Klavier mit den NOten, eine alter Staubsauger neben dem Sofa, der Teekessel noch auf dem Herd…. Schon schräg 😀 !

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      1. ..ich glaube auch, dass ein langsames Verblassen von Farben, eine viel stärkere Wirkung hat, als wenn es einfach nur weg oder kaputt wäre… …und irgendwie klingen da auch noch immer Stimmen mit. Echt schräg!

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      2. Absolut, es ist so, als würde man als stiller Beobachter aus der Zukunft zurück durch eine unsichtbare Tür in die Vergangenheit schreiten und eine gewisse Verbindung erreichen. Unglaublich tolle Erfahrung!

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